Kaffee – Flüssigkeitsräuber, Dickmacher oder Energielieferant?

Ich gebe es zu. Ich liebe Kaffee und trinke am einen oder anderen Tag auch Mal einen zu viel. Was zu viel Kaffee mit dem Körper macht, und wann ihr lieber verzichten solltet, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Rund um den Globus trinken die Menschen Kaffee. Der braune Muntermacher gehört quasi zum Kulturgut und das Kaffeetrinken wird geradezu zelebriert. Weshalb ist das so und woher kommt der Kaffee eigentlich? Die Geschichte des Kaffees geht weit zurück. Erste Notizen die auf Kaffee hinweisen wurden 900 nach Christus gefunden. Danach fand der Kaffee im 16. Jahrhundert seinen Weg über Istanbul nach Europa. Auch heute noch ist Kaffee in Istanbul sehr beliebt und wird traditionell zubereitet. Die grössten Kaffeeabnehmer sind aber nicht die Länder, aus welchen der Kaffee stammt, sondern Europa, Amerika und Japan.

Traditionelle Kaffeezubereitung in Istanbul

Nun, welche Bedeutung hat der Kaffee in der Ernährungslehre. Tut er unserem Körper etwas Gutes oder sollten wir ihn lieber weglassen. Je nach dem wie der Kaffee getrunken wird und in welchem Masse hat er durchaus positive Auswirkungen auf unseren Körper. Er erhöht die Aufmerksamkeit, fördert die Magensaftproduktion und liefert unserem Körper Flüssigkeit. Seinen schlechten Ruf als Flüssigkeitsräuber hat der Kaffee nicht verdient. Er wird seit einigen Jahren ganz offiziell zu den Getränken gezählt. Die These, dass er dem Körper Wasser entzieht wurde widerlegt.

Mit Milch und Zucker wird der Kaffee schnell zur Kalorienbombe. Wer abnehmen möchte trinkt ihn am besten schwarz.

Wie sieht es mit den Kalorien aus? Schwarz ist Kaffee sehr kalorienarm und hat somit keinen Einfluss auf die Kalorienbilanz. Mit Milch/Rahm und Zucker wird er aber schnell zur Kalorienbombe. Deshalb empfehle ich, bei dem Wunsch Gewicht zu verlieren auch die Getränke im Auge zu behalten. Ein Lösungsansatz könnte sein, nur den ersten Kaffee am Morgen mit Milch zu trinken und die weiteren schwarz. Ein guter Kaffee schmeckt auch schwarz hervorragend und nach einer kurzen Gewöhnungszeit fehlen Zucker & Co schnell nicht mehr.

Wieviel Kaffee ist zu viel?

Zu dieser Frage gibt es keine ganz klare Antwort. In der Literatur sind verschiedene Empfehlungen zu finden. Grundsätzlich kann man sagen 4-6 Tassen pro Tag sind nicht gesundheitsschädlich. Das gilt aber nur für Erwachsene und bei Frauen für nicht Schwangere. In der Schwangerschaft sollte der Kaffeekonsum reduziert werden, da er beim Fötus zu Unruhe führen kann. Ein bis zwei Tassen sind ok. Eine Alternative für Schwangere bietet koffeinfreier Kaffee. Wer zu viel Kaffee trinkt wird schnell feststellen, dass dieser dann keinen positiven Einfluss mehr hat sondern zu Nervosität und Unruhe führt. Welche Menge Kaffee gut tut sollte individuell betrachtet werden. Je nachdem würde ich sogar empfehlen ganz auf Kaffee zu verzichten. So zum Bespiel, wenn man häufiger Aufstossen hat. Denn Kaffee fördert die Magensaftproduktion und hat dadurch in diesem Falle einen negativen Einfluss.

Einmal mehr zeigt sich, dass es in der Ernährungslehre keine glasklaren Regeln gibt. Jeder Körper reagiert anders. Meiner reagiert auf Kaffee definitiv mit viel Freude und daher machen ich mich jetzt auf den Weg ans Coffee Festival in Oerlikon. 🙂

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