Darum ist Fett wichtig

Dem Fett eilt sein schlechter Ruf voraus. Zu gross ist die Angst, dass sich das ungeliebte Fett auf der Hüfte ansammelt oder zu einem Bäuchlein führt. Für unseren Körper ist es in der richtigen Menge und Qualität aber lebenswichtig.

Wer kennt den Spruch nicht: Sich etwas Fett anfressen für den Winter. So banal wie das klingen mag, es ist nicht falsch. Fett übernimmt in unserem Körper verschiedene wichtige Aufgaben – eine davon ist die Isolation vor Kälte.

Reserve, Schutz und Wärme

Fett isoliert und verhindert dadurch starkes Frieren. Zudem schützt es empfindliche Organe wie die Nieren und Augäpfel – indem es sie polstert und so vor zu viel Druck oder Schlägen bewahrt. Eine weitere wichtige Funktion des Fettes, ist die des Energiespeichers. Unser Körper baut bewusst Fettdepots auf, von denen er in schlechten Zeiten – beispielsweise wenn wir krank sind – zehren kann. Daher sollte der Körperfettanteil nicht zu niedrig sein.

Gesunder Körperfettanteil Frauen: 20-30%

Gesunder Körperfettanteil Männer: 12-20%

Tendenziell zu viel Körperfett

In der heutigen Gesellschaft kommt es aber immer öfters vor, dass die Fettreserven ein gesundes Mass übersteigen. Ist dies der Fall, werden die positiven Effekte des Fetts von den lästigen und gesundheitsschädigende Folgen überschattet. So polstert das Fett die Organe nicht mehr nur sondern belastet diese durch Verfettung. Und auch der gut gemeinte Wärmeschutz ist alle andere als angenehm. Er führt dazu, dass man schneller und stärker schwitzt. Nichts desto trotz sollte aber auf keinen Fall ganz auf Fette verzichtet werden. Ausschlaggebend ist die richtige Menge und Wahl der Fette.

Wichtige Nährstofflieferanten

Fette haben nicht nur wichtige Funktionen im Körper, sie sind auch Nährstofflieferanten. Sie liefern uns beispielsweise die essenziellen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Diese können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, sind aber lebensnotwendig, da sie am Aufbau der Zellen und an der Bildung von Hormonen beteiligt sind.

Gute Omega-3-Quellen:

  • Fette Meeresfische
  • Rapsöl
  • Leinsamenöl

Gute Omega-6-Quellen:

  • Sonnenblumen- und Kürbiskernöl
  • Baumnüsse
  • Sesam

Des Weiteren ermöglicht Fett die Aufnahme der Vitamine A, D, E und K.  Diese zählen zu den fettlöslichen Vitaminen und können nur in Kombination mit Fett aufgenommen werden.

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Fett, aber richtig

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt die tägliche Fettzufuhr folgendermassen zu decken:

4-6 Kaffeelöffel Pflanzenöl für die kalte und warme Küche

1 Portion Streichfett als Brotaufstrich (bei Bedarf)

1 Handvoll Nüsse (20-30g)

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